Kinverse
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Aus Erinnerungen wird Stammbaum.

Großeltern erzählen, Eltern erinnern sich, jemand schreibt mit. Kinverse liest oder hört mit und baut daraus einen lebendigen Familiengraphen — sobald die App für Dich öffnet.

So fängst Du an

Pfad A

Du möchtest interviewen.

Eltern, Großeltern, die Patentante — die wertvollste Quelle sitzt am Küchentisch. Ein gutes Gespräch dauert eine halbe Stunde, ein gutes Tonband hält ein Leben.

  1. Termin ausmachen
    Ein ruhiger Vormittag, ein Kaffee, kein Hintergrundlärm. Kündige an, worum es geht — niemand soll überrascht werden, wenn das Handy auf den Tisch kommt.
  2. Aufnehmen oder mitschreiben
    Smartphone-Sprachmemo reicht völlig. Lieber 45 Minuten Audio als ein perfekt formatiertes Protokoll. Wenn Schreiben angenehmer ist: Notizbuch oder Laptop, am Ende abfotografieren.
  3. Sammeln und warten
    Pack die Datei oder das Foto an einen Ort, den Du wiederfindest. Sobald Kinverse für Dich öffnet, lädst Du das Material hoch — wir bauen daraus die Personen, Orte und Verbindungen für Deinen Stammbaum.

Gute Einstiegsfragen

  • Wo bist Du geboren — und was hast Du als Kind im Sommer gemacht?
  • Wer waren Deine Großeltern? Was weißt Du noch von ihnen?
  • Welche Geschichte hat Deine Mutter Dir am häufigsten erzählt?
  • Gab es jemanden in der Familie, von dem nicht gerne gesprochen wurde?
  • Was war das schönste Fest, an das Du Dich erinnerst?
  • Welcher Beruf hat Dein Leben geprägt — und welcher hätte es beinahe?
  • Wer hat Dir in einer schweren Zeit geholfen?

Pfad B

Du möchtest selbst erzählen.

Deine eigene Geschichte ist auch Familiengeschichte. Schreib sie auf oder sprich sie aufs Band — für die nächste Generation, oder für Dich selbst.

  1. Anfangen, ohne zu sortieren
    Niemand schreibt eine Familienchronik in einem Wurf. Beginne bei einer Episode, die Dir gerade einfällt — der Geburtstag, an dem etwas Lustiges passierte, das Sommer im Großelternhaus.
  2. In dem Format, das Dir liegt
    Sprich Sprachmemos, wenn Reden leichter fällt. Schreib in Word oder Notizen, wenn Du gerne tippst. Auch eine Mail an Dich selbst funktioniert.
  3. Beiseite legen — und später hochladen
    Eine Sammlung wächst über Wochen. Wir sagen Bescheid, sobald die App für Dich öffnet — dann landen Deine Geschichten direkt im eigenen Familien-Profil.

Anstöße zum Selbsterzählen

  • Was war der wichtigste Moment in den letzten zehn Jahren?
  • Wer hat Dich am stärksten geprägt — und warum?
  • An welchem Ort fühlst Du Dich am meisten zu Hause?
  • Welche Tradition aus Deiner Kindheit lebt heute noch in Deiner Familie?
  • Was möchtest Du Deinen Enkeln einmal weitergeben?
  • Welches Foto würdest Du für die Familienchronik aussuchen — und warum?
  • Welche Geschichte willst Du auf keinen Fall vergessen?

Aufnehmen oder mitschreiben

Es zählt nicht, wie professionell die Quelle ist — sondern dass sie da ist. Vier Formate, die wir später alle einlesen können.

Sprachmemo am Handy

iPhone: App „Sprachmemos". Android: meist „Diktiergerät" oder „Voice Recorder". Aufnahme starten, Handy in 30 cm Abstand auf den Tisch legen, reden. Eine MP3- oder M4A-Datei reicht.

Handgeschrieben + Foto

Klassisches Notizbuch ist oft die ehrlichste Form. Wenn die Seite voll ist: bei Tageslicht abfotografieren oder scannen — ein gutes Handy-Foto reicht.

Mail an Dich selbst

Im Bus, im Wartezimmer, abends: tippst Du eine Erinnerung in eine Mail und schickst sie an Dich. Sammelt sich automatisch im Posteingang, jeder Eintrag mit Datum.

Word, Pages oder Notizen

Wer gerne tippt, schreibt direkt in einem Dokument — eine Datei für alle Erinnerungen, oder ein neues Dokument pro Person. Beides funktioniert.

Was Kinverse damit macht

Wenn die App für Dich öffnet, lädst Du Deine Audio- und Text-Sammlung in Dein Familien-Profil. Kinverse extrahiert daraus Personen, Orte, Daten und Beziehungen — und ordnet sie in Deinen Stammbaum ein.

Die Original-Aufnahme oder der Original-Text bleibt erhalten. An jeder Person hängt nicht nur ein Lebenslauf, sondern auch das, was sie selbst erzählt hat. Im Idealfall mit ihrer eigenen Stimme.

Du musst nichts sortieren, nichts klassifizieren, nichts in Felder eintragen. Sammle, was Du hast — die Strukturarbeit übernimmt Kinverse.

Auf die Warteliste

Sobald die App für Dich öffnet, kannst Du Deine Sammlung direkt hochladen. Bis dahin sammeln wir Geschichten.

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